| Dem Schimmel keine Chance |
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Dem Schimmel keine ChanceWenn auch die neuen Fenster noch so gut und energiesparend sind – wer falsch lüftet, riskiert Feuchtigkeitsschäden wie Schimmelpilze und schwarze Flecken. Der Deutsche Mieterbund (DMB) hat eine Reihe von Tipps veröffentlicht, wie es richtig geht.
BEI ANWESENHEIT
sollte man Temperaturen von 20 Grad (Küche, Wohnzimmer, Kinderzimmer), 21 Grad
(Bad), und nachts im Schlafzimmer 14 Grad einhalten. Die Faustregel dabei: je
kühler die Zimmertemperatur, desto öfter muss gelüftet werden.
EINE KIPPSTELLUNG ist
wirkungslos und verschwendet Heizenergie. Besser: die Fenster kurzzeitig ganz
öffnen (,,Stoßlüften“). Die Mindestzeit für die Lüftung hängt von dem
Unterschied der Zimmertemperatur zur Außentemperatur und davon ab, wie viel
Wind weht. Herrscht Windstille und ein geringer Temperaturunterschied, reichen
15 Minuten Stoßlüftung.
MORGENS immer einen
kompletten Luftwechsel durchführen. Das Fenster in jedem Raum weit aufreißen.
EINMAL TÄGLICH lüften
reicht nicht aus. Vormittags und nachmittags in allen Zimmern lüften, wo sich
Personen aufhalten.
NICHT von einem
Zimmer in ein anderes, sondern immer nach draußen lüften.
BADEZIMMER ohne
eigenes Fenster sind schwer zu lüften. Am besten durch ein anderes Zimmer
lüften, alle anderen Türen schließen und den Luftstrom so nach draußen leiten.
NACH DEM BÜGELN
ebenfalls immer sofort lüften.
WENN WÄSCHE in der
Wohnung getrocknet werden muss, weil ein Trockenraum fehlt, dieses Zimmer öfter
lüften. Zimmertüre geschlossen halten.
BEI REGEN sollte man
ebenfalls lüften. Wenn es nicht zum Fenster rein regnet, ist die kalte
Außenluft immer noch trockener als die warme Zimmerluft.
LUFTBEFEUCHTER sind
fast immer überflüssig.
BEI
ISOLIERGLASFENSTERN sollte man häufiger lüften als früher. Auch dann spart man
im Vergleich zum alten Fenster Heizenergie.
BEI ABWESENHEIT über
Tage ist natürlich das Lüften tagsüber nicht möglich, aber auch nicht nötig!
Hier reicht es, morgens und abends richtig zu lüften.
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